Freitag, 5. Juni 2015

Blogtour "Hexenkinder" Tag 5 - Epoche zu "Unter Piraten" mit Schwerpunkt Piraten

Hallo einen wunderschönen Freitag Morgen,

es freut mich, Dich hier bei mir begrüßen zu dürfen. Heute ist der fünfte Tag der Blogtour und ich werde Dich mitnehmen auf eine kleine Reise in die Zeit der Piraten. Gestern ging es bei Kata von "Buchkata B-log" http://buchkatablog.blogspot.de/ um die Epoche zu "Das Fenster in die Vergangenheit" mit Schwerpunkt Hexenverbrennung und heute wird es bei mir mit dem Schwerpunkt Piraten um die Epoche zum Band "Unter Piraten" gehen.


In Literatur oder Fillm begegnet man ihnen immer wieder, den Piraten und die Piraterie, oder die Piraten sind sehr alt, so alt wie die Seefahrt selber. Es ist ein uraltes Geschäft, das es schon seit über 3000 Jahren gibt. Ihre Geschichte ist unwiederbringlich verflochten mit der des Handels-, Krieges- Sozial- und Rechtsgeschichte. Solange es kostbare Handelsschiffe gibt, solange wird es auch immmer wieder Piraten geben. Die Piraten entwickelten sich in Europa und Ostasien zwar Aus unterschiedlichen Gründen und auch Gesellschaftsschichten, doch haben sie das kapern der Schiffe gemeinsam. Ich werde Ostasien nur hin und wieder einfließen lassen, mich aber mehr auf Europa beschränken, da dies besser zum Handlungsrahmen des Buches passt. :) Die Epoche des Buches wird der Hauptteil meines heutigen Beitrages sein, aber auch ein kleiner, Abriss der kompletten Geschichte der Piraterie und ihrer Entwicklung wird dabei sein, wir fangen also bei den Wurzeln an.

Schon in der Antike gab es seefahrende Völker, und diese betrieben alle Piraterie, zwar "nur" Küstenpiraterie, aber sie überfielen mit ihren Ruderbooten und ungedeckte Galeeren die Küstenorte, sowie auch küstennah rastende oder fahrende Schiffe. Im 6. Jahrhundert v. Chr. änderte dies sich dann und mit der Erfindung der Triere (Dreiruderer).

Mit diesen Schiffen war es nun möglich auch andere Schiffe zu verfolgen und die Piraterie effektiv auf See zu betreiben. Die Entwicklung der Piraten und ihrer Schiffe folgte immer den technischen Möglichkeiten des jeweiligen Zeitalters.

Der einzige, kurzzeitige aber auch vollständige Sieg über die Piraterie war 67 v. Chr. durch eine Kampagne unter Gnaeus Pompeius. Die Sicherheit der Seewege im Mittelmeer wurde dadurch wieder hergestellt. So ein dauerhafter und vollständiger Sieg über das organisierte Piratentum wurde im weiteren Verlauf der Geschichte nie wieder errungen.

Im Mittelalter waren es vor allem die Wikinger die die Meere beherrschten und andere Schiffe, sowie Handelsstädte überfielen, doch auch Klaus Strötebeker war ein berühmter Pirat dieser Zeit.

Ende des 8. Jahrhunderts bis zum Beginn des 11. Jahrhunderts waren es skandinavische Seeräuber, welche die Küsten Nordeuropas heimsuchten. Mit ihren schnellen Wikingerschiffen schafften sie es nicht nur an dern Küsten die Länder zu überfallen, nein sie drangen über die großen Flüsse bis tief ins Binnenland vor und plünderten dort nach Überraschungsangriffen zahlreiche Städte, Handelsplätze und Klöster.

Ab dem 11. Jahrundert fochten die Piraten jedoch auch im Mittelmeer im "Heiligen Krieg" zwischen Muslimen und Christen mit. Es gab auf beiden Seiten Piraten, die die Schiffe des Feindes angriffen.

Im Spätmittelalter (Mitte des 13. Jahrhunderts bis zum Anfang des 16 Jahrhunderts) erhielten die Schiffskapitäne das erste Mal Kaperbriefe von Lehnsherren und Städten. Theoretisch erhielten sie dadurch den legalen Anspruch während kriegerischer Konflikte die Schiffe der Gegner zu kapern. Wenn sie jedoch auch in Friedenszeiten ihre Räubereien fortsetzten - was zu leicht auch passierte, da sie im Gegensatz zu Söldnern und Soldaten keinen festen Sold erhielten, sondern nur einen Anteil an der Beute (Priese) - machte sie dies sofort wieder zu gewöhnlichen Piraten.

Im letzten Viertel des 14. Jahrhunderts kam es zu einem bedeutendem Anstieg des Piratenwesens in Nord- und Ostsee. Zu dieser Zeit bedrohten und schädigten die Likedeeler oder Vitalienbrüder den Handel der Hanse teilweise ernsthaft. Wie einige spätere Seeräuber im "Goldenen Zeitalter" teilten sie die Beute zu gleichen Teilen auf, daher kam auch die Bezeichnung Likedeeler, aus dem niederdeutschen für "Gleichteiler".

Einer der Anführer der Vitalienbrüder war Klaus Strötebeker. Um seine Person ranken sich zahlreiche Legenden, die aber von der historischen Persönlichkeit stark abweichen. Die genaue Herkunft des legendären Piraten Klaus Strötebeker ist nicht bekannt. Jedoch wird vermutet, das er aus der Gegend von Rotenburg stammte, jedoch gehen hier die Meinungen auseinander, denn andere vermuten das Wismar seine Heimat ist. Seinen Namen Strötebeker hat sich der Freibeuterkapitän hingegen laut Geschichten wegen seiner Trinkfestigkeit verdient, nach einer Sage soll er einen 4-Liter-Humpen Wein oder Bier in einem Zug ohne abzusetzen leer getrunken haben. Doch ob dies der Wahrheit entspricht, dazu gibt es keine Beweise.

Die Vitalienbrüder, zu denen Strötebeker gehörte, unterstützen ursprünglich König Albrecht von Schweden im Kampf gegen die dänische Königin Margarethe I. und betrieben dazu auch die Piraterie in Nord- und Ostsee. Nach den Übergriffen auf die Schiffe der Dänen und Lübecker, die auf der dänischen Seite standen, folgten bald auch Überfälle auf andere Schiffe der Hanse. Die erbeuteten Waren konnten sie in Wismar auf dem Markt frei verkaufen, da sie mit Kaperbriefen ausgestattet waren.

Am 22. April 1401 wurde Klaus Strötebeker gestellt und nach einem erbittertem Kampf gefangen genommen. Am 21. Oktober 1401 wurde er mit 72 Gefährten auf dem Grasbrock vor Hamburgs Hafeneinfahrt enthauptet. Einer Legende zugfolge soll Strötebeker dem Bürgermeister der Hansestadt das Versprechen abgenommen haben, all jenen seiner Männer das Leben zu schenken, an denen er nach der Enthauptung noch vorbeizugehen vermochte. An 11 seiner Männer schritt der geköpfte Seeräuber vorbei, bevor ihn der Henker mit einem vor die Füße geworfenem Richtblock zu Fall brachte. Jedoch hielt der Bürgermeister nicht sein Versprechen und alle 73 Piraten wurden enthauptet.

Neben den vielen berühmten männlichen Piraten gab es auch weibliche Piratinnen. Zu diesen zählte die bretonische Edeldame Jeanne de Belleville, auch genannt die bretonische Tigerin. Sie war eine Piratin im 14. Jahrhundert, die sich aus Rache der Piraterie zu wandte.

Sie war die Tochter von Maurice IV. de Montaigu, dem Herren von Belleville und Palluau. Mit zwölf Jahren heiratete sie Geoffory, Herren von Chateubriand. Aus dieser Ehen hatte sie zwei Kinder. Nach dem Tod ihres ersten Mannes heiratet sie 1330 Oliver IV. de Clisson. Mit ihm gemeinsam hatte sei weitere fünf Kinder. 1343 wurde Oliver de Clisson der Jean de Montford, den Prätendent auf das Herzogtum Bretagne unterstütze, mit einem Trick nach Paris gelockt und dort zum Tode verurteilt. Seine Witwe Jeanne schwor dem König und Charles de Blois Rache, sie verkaufte ihre Ländereien und erwarb von dem Geld ein Schiff. Mit diesem machte sie Jagd auf die Handelsschiffe der Krone.

Die zwei wohl berühmtesten Piratinnen waren Anne Bonny und Mary Read, diese gehörten zur Crew von Jack Rackham.

Aus vielen Piratenfilmen ist sie auch so schon bekannt,der "Jolly Roger", die Piratenflagge.

Die Totenkopfflagge ist die schwarze Flagge von Piratenschiffen und wird in Anlehnung an den britischen Union Jack auch Black Jack genannt. Ihr genauer Ursprung und der ihres Namens ist unbekannt, dennoch ranken sich verschiedene Legenden darum. Es gibt jedoch verschiedene Varianten der Flagge, da die Piratenkapitäne sich auch eigene Varianten aussuchten. So hatte etwa Blackbeards Flagge ein anderes Motiv, als das bekannteste. Auf seiner war ein Skelett abgebildet, das eine Sanduhr und einen Speer in Händen hielt, und daneben ein blutendes Herz. Dies sollte bedeuten, dass die Seele nun dem Tod gehört. Dabei soll die Sanduhr den Opfern zeigen, das ihre Zeit abgelaufen war und der Sperr ein schnelles Ende versprechen, das blutende Herz aber einen besonders grausamen und schmerzhaften Tod.

Solange das Schiff eines Piratenkapitäns auf der Suche nach Beute war, lief es oft unter falscher Flagge. So das die Opfer es nicht sofort erkennen konnten und sie sich ihnen ungestört nähern konnten. Der "Jolly Roger" wurde erst kurz vor dem eigentlichen Angriff gehisst, um unter der Besatzung des potentiellen Beuteschiffes vor dem Entern Angst und Schrecken zu verbreiten. Daneben signalisierte die Flagge auch die Todesverachtung der Piraten und auch ihre Verachtung vor den hoheitlichen Insignien anderer Länder auf hoher See. Die Taktik unter falscher Flagge zu segeln wurde später auch von normalen Kriegsschiffen angewandt.

Die wahre Blütezeit der Piraterie ist später angesiedelt als die Handlung des Romans, da diese erst mit der Entdeckung Amerikas kam. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert bedrohten die Seeräuber die Handelsrouten zwischen Europa, der Neuen Welt, insbesondere in der Karibik und den Seewegen nach Indien. Dies war das "Goldene Zeitalter" der Piraterie. In kurzer Zeit entstanden die verschiedenen Formen der Piraterie angefangen vom "gewöhnlichen" Piraten, dem Freibeuter über den stattlich lizenzierten Kaperer hin zum berüchtigten Bukanier. Aus dieser Zeit stammen die meisten Augenzeugenberichte, Zeitungsartikel und Prozessakten, die "echte" Piraten beschrieben und sie zu späteren Legenden werden ließen. Wie Edward Teach "Blackbeard", oder Captain William Kidd.

 

(Quellen für alle in diesem Beitrag verwendeten Bilder: http://wikipedia.de)

 

Der Gewinn:

1. Platz: 1 Print von "Das Fenster in die Vergangenheit" oder "Unter Piraten"

2. + 3. Platz: jeweils ein e-book nach Wahl aus der Hexenkinder-Reihe

Um das Print oder eines der e-books zu gewinnen, müsst ihr nur auf den teilnehmenden Blogs kommentieren. Manchmal auch eine Frage beantworten.

Je öfter ihr kommentiert, desto größer sind eure Chancen.

Hier habt Zeit bis zum 07.06.2015 um 18 Uhr, am folgenden Tag wird ausgelost.

 

Teilnahmebedingungen:

  • Teilnahme ab 18 Jahren.
  • Keine Barauszahlung des Gewinns.
  • Kein Ersatz beim Verlust auf dem Postweg.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet.
  • Gewinn nur möglich mit Postanschrift in Deutschland.
  • Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

 

Deine Aufgabe:

Beantworte bitte folgende Frage als Kommentar so asuführlich wie Du kannst: Würdest Du gerne als Pirat oder unter einem Piratenkapitn die Weltmeere unsicher machen? Und welcher Piratenkapitän wärst Du dann, bzw. welcher wäre der Kapitän auf Deinem Schiff. Und was für ein Pirat wärst Du?

 

Blgtourfahrplan & Themen:

 

 

 

:) :( :-/ :-* :-O X( :7 :-c ~X(

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    O.K. als Frau eher schwierig in der Welt da einen Platz behaupten zu wollen.

    Dummerweise gibt es wohl auch wenig Frauen unter den Piraten oder?

    Also dann mal eher nicht , ich als Pirat.

    LG..Karin..

    AntwortenLöschen
  2. hallo!
    puh, welcher pirat ich gerne wäre....das ist schwer. eigentlich kenne ich keinen piraten so richtig und ein name fällt mir jetzt auch nicht ein. aber ich habe früher gerne piratenfilme gesehen. eigentlich heute noch. dieser eine mit dem süßen piraten der sonen schwulen eindruck macht und so irre gut aussieht. mit dem berühmten schauspieler. sorry schauspieler sind auch nicht so mein metier. eigentlich alles was mit namen zu tun hat.
    aber ich wäre gerne ein guter pirat. geht das? so mit schätze verteilen an die armen und so. aber ein richtig guter pirat wäre ich wohl nie. hätte wohl probleme mir die schätze zu besorgen. das würde ich nicht über mich bringen. tja, ich glaube meine kariere als pirat ist beendet bevor sie begonnen hat.
    lg anja v-j
    sina07ät web.de

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  3. Hallo,

    also so ein Leben als Pirat bzw. unter Piraten kann ich mir gar nicht vorstellen. Vor allem weil man auch viel auf dem Meer unterwegs ist. Da ist mir fester Boden unter den Füßen doch lieber :)

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  4. Wieso nicht, dass wäre bestimmt echt lustig. Ich wäre ein netter und fairer Pirat, der alle gleich behandelt.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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