Mittwoch, 14. August 2013

*Rezension* Hexendreimaldrei

Buchtitel:Hexendreimaldrei
Autor(in):Claudia Toman
Verlag:Text
Genre:Diana Verlag
Sprache:Chick-Lit, Märchen, Fantasy
ISBN:978-3453354005
ISBN:3453354001
Seitenzahl:400 Seiten

 

Über den Autor:

Claudia Toman, geboren 1978 in Wien, arbeitete als Inspizientin, Regieassistentin, Regisseurin und Librettistin in Wien, Tokyo und Tel Aviv. Sie publizierte Kurzgeschichten und Lyrik in verschiedenen Anthologien, bevor sie mit „Hexendreimaldrei“ ihren ersten Roman schrieb. Claudia Toman lebt in Wien, sie arbeitet bereits an ihrem nächsten Roman um ihre Heldin Olivia und deren Begegnungen mit der Welt des Magischen.

Kurzbeschreibung/Klappentext:

Die Welt braucht Frösche, keine Prinzen

Wünschen ist nichts für Anfänger! Das muss auch Olivia erkennen, als ihr Wunsch, den eine Fee ihr so großzügig gewährt, ein kleines bisschen aus dem Ruder läuft. Warum musste ihr Märchenprinz sich aber auch erdreisten, eine andere heiraten zu wollen? Nun ist er ein Frosch, und als sie ihn so vor sich sieht, grasgrün, mit einem Heißhunger auf Fliegen, packt Olivia das schlechte Gewissen. Sie ist entschlossen, die Verwandlung rückgängig zu machen, selbst wenn sie sich dazu mit einem mächtigen Hexenzirkel anlegen muss …

Verblüffend anders: voller Wortwitz, Situationskomik und reinster Magie.

(Quelle: Amazon)

Kann hier gekauft werden:


Meine Meinung:

Der erste Satz

Das darf doch nicht wahr sein.

Olivia geht zu der Hochzeit ihres Traumprinzen, obwohl sie keine wirklich große Lust darauf hat. Doch das Letzte, mit dem sie rechnet ist, dass sie heulend auf dem Klo sitzt , da sie nicht selbst die Braut ist und dann eine Fee erscheint. Eine männliche Fee in rosafarbenem Tütü, mit pinken Haaren und Koteletten. So ist es selbstverständlich, dass Olivia sich etwas wünscht, dass sie hinterher sehr bereut. In einer Kurzschlussreaktion ist Ihr Wunsch, dass sich ihr Traumprinz in einen Frosch verwandelt. Sie hat zuvor ja auch noch nie etwas von Wunschwellen gehört und glaubt auch nicht daran, dass der Feerich wirklich vor ihr ist, sondern dass sie nun durchdreht und halluziniert.

Als sie aber bemerkt, dass ihr Wunsch wirklich erfüllt wurde hat sich ihre männliche Tütü-Fee schon längst aus dem Staub gemacht. Mit dem verzaubertem Traumprinzen in der Tasche macht sie sich auf dem Heimweg, um ein Gegenmittel auf eigene Faust zu finden. Ihre Hoffnungen, dieses mit Hilfe der Internationalen Hexenvereinigung zu finden, verläuft dabei auch nicht so, wie geplant.

Die Geschichte um Olivia und ihren verwunschen Traumprinzen, ist voller Magie, Liebe, Romantik, Märchen und Hoffnung. Man kann sich wirklich gut in Olivia hineinversetzten, die verzweifelt versucht ihren Wunsch ungeschehen zu machen, glaubte sie doch am Anfang nicht an Hexen, Feen und Wünsche. So nutzt sie selbstverständlich auch die ihr zu Verfügung stehenden Möglichkeiten und "googelt" zu erst nach einer Lösung für ihr sprechendes, amphibisches Problem. Mit sehr viel Witz und Humor ist die Story geschrieben und entlockt einem immer wieder ein kleines Schmunzeln. So erfährt man einiges über das "Wunschwellenprinzip", wie die Hexen Magie anwenden und das ihr Hauptquartier sich in London befindet. Es steckt sehr viel Weisheit in der Geschichte, so hat auch Shakespeare und der Shakespeare-Pakt seinen Auftritt. Man bekommt zeitweise Mitleid mit Olivia, die einen quengelnden, verwunschenen Frosch mit sich herumschleppt und alles nur mögliche versucht, diesen zurück zu verwandeln und zu retten.

Das Cover ist in rot gehalten, mit einigen gelben Akzenten, einem grünen Frosch und einer schwarzen Spinne, die beide sehr gut zum Inhalt des Buches passen. Durch seine verschnörkelten Verzierungen in Form von Blumen und den magischen Glitzerstaub wirkt es märchenhaft.

Der Schreibstil ist witzig, leicht und locker, wodurch man das buch geradezu verschlingen kann. Die Charaktere sind liebenswert und realistisch in ihrer Art. Zudem sind immer wieder kleine Anspielungen auf Märchen und Dinge aus unserer Zeit vorhanden, wie die billige Früchtekuchensorte von Lidl, George Clooney und einige andere. Die einzelnen Kapitel sind in zwei verschiedenen Zeiten angesiedelt, so verfolgt man Olivias Bemühungen den Traumprinzen zurück zu verwandeln, bekommt aber auch gleichzeitig deren Kennenlern-Geschichte und wie es dazu kam, das Olivia nicht die Braut ist, mit. Dadurch erfährt man viel mehr von Oliva, ihrem Charakter und ihrer Art, als wenn es sich nur um die Jagd nach dem Gegenmittel handeln würde. Durch diese Zeitsprünge wird Hexendreimaldrei nur noch viel spannender, als es schon ist. Man beginnt sich auch eigene Gedanken zu machen, wie es weiter gehen könnte, oder wieso Olivia es nicht anderes gehandhabt hat.

Das Ende ist überraschend anders, als man es erwartet und kein "richtiges" Happy End dennoch scheint Olivia mit dem Ende der Geschichte sehr zufrieden zu sein und hat auch einiges draus gelernt. Ich freue mich schon darauf die beiden anderen Bücher, in denen Olivias Geschichte weiter geht zu lesen.

Der letzte Satz

Und auf, auf nach London!

Meine Bewertung:

 

:) :( :-/ :-* :-O X( :7 :-c ~X(

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