Montag, 20. Februar 2017

Blogtour "Roter Ozean + Weisses Gold" Tag 1- Eine Reise durch die Bücher Roter Ozean + Weisses Gold

Hallo, ich heiße Dich herzlich willkommen!

Heute ist der erste Tag unserer Blogtour zu "Roter Ozean" und "Weisses Gold" von Ute Bareiss. Ich möchge heute versuchen Dich auf eine kleine Reise durch die Bücher mitzumehmen, sie Dir vorzustellen, sowie auch die Autorin und einige der wichtigen Orte. Aber ohne Dir allzu viel,zu verraten und die Spannung vorne weg zu nehmen, denn schließlich möchte ich ja noch dass Du Lust darauf bekommst, die Bücher zu lesen.

Als erstes möchte ich Dir die sympathische Autorin Ute Bareiss vorstellen. Neben dem was ich über sie von ihrer Webseite Ute Bareiss | Weltenbummler – Autorin erfahren habe, wird es auch noch ein paar kleine zusätzliche Informationen für Dich geben. Die ausführliche Vita kannst Du hier nachlesen: Über mich | Ute Bareiss, denn die Fülle an Informationen dorrt sprengt sonst den Rahmen meines Blogbeitrages. Deswegen hier einfach eine kurze Vita von Ute Bareiss:

"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!"

So machte sich Ute Bareiss Anfang des Millenniums zur Weltumsegelung auf und verlegte ihr Schreib- und Übersetzungsbüro von Stuttgart an Bord ihres Segelkatamarans Taimada. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten erforscht sie die Welt über und unter Wasser. Ihre Spur zieht sich vom Mittelmeer über Afrika, die Karibik, Nord- und Südamerika, die Südsee, Ozeanien, Australien, Indonesien bis in den Fernen Osten, den Indischen Ozean, das Rote Meer – einmal um die ganze Welt.

Was könnte besser zum Abtauchen in andere Welten inspirieren als exotische Plätze und fremdartige Kulturen? Nicht nur in ihren Reiseberichten für diverse Magazine, sondern auch in spannungsgeladenen Thrillern und Jugendkrimis spiegeln sich aufregende Situationen ihres Alltags facettenreich wider.

Die Thriller-Reihe um den Meeresbiologen Dr. Alexander Martin startete im April 2015 mit Band 1 „Roter Ozean - Im Fahrwasser der Macht" beim Sieben Verlag. Die Alex Martin-Reihe wurde 2016 beim Kieselsteiner Verlag neu aufgelegt. Band 2 „Weißes Gold - Im Sog der Gier" folgt im Oktober 2016.

Im Oktober 2014 erschien Band 3 „Eine verhängnisvolle Erfindung“ der Jugendkrimi-Serie „Ein MORDs-Team“ für die Greenlight Press.

„Aus Liebe zum Meer“ – eine Maritime Anthologie, an der sie mit zehn Autoren schrieb, wurde als Spendenprojekt für die „Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ im Juni 2016 beim Verlag 3.0 publiziert.

Zudem ist sie als freie Lektorin und Übersetzerin tätig und engagiert sich ehrenamtlich in Schriftstellerforen und Autorenverbänden.

Mehr zu ihr gibt es unter: www.ute-bareiss.de

Auf Facebook: www.facebook.com/ute.bareiss.autorin

Auf Twitter: @Ute_Bareiss

(Quelle: Amazon)

Doch Ute hat mir noch ein paar exclusive Informationen über sich für die Blogtour gegeben, und zwar hört sie während des Schreibens Rockmusik. Und sie segelt sei 15 Jahren auf einem Segelkatamaran um die Welt. Im Moment verbringt sie den Winter in der Karibik und den Sommer zum Schreiben in Deutschland. Wenn Du gerne das Schiff sehen möchtest, mit dem sie unterwegs ist und die Karibik genießt, dann folge einfach diesem Link: http://www.facebook.com/taimada.segeln.tauchen

In Roter Ozean kommen Musikstücke vor, die sie während des Schreibens des spannednen Buches selbst gehört hat. So findest Du darin

  • Bon Jovi - Dead or Alive
  • Aerosmith - Living on the edge (there's something wrong with the world today)
  • Accept - Beat the bastards

In Weißes Gold trifft man beim Lesen auf einige Liedzitate, sowie einen Gitarrenabend. Doch ein besitmmtes Lied war der Ohrwurm beim schreiben des Thrillers. Welches es war? Die Autorin hat auch dieses mir verraten, und zwar:

  • Me and Bobby McGee - Janis Joplin (Freedom's just another word for nothing left to lose)

 

Außerdem z.B. Atlantean Codex

https://www.youtube.com/watch?v=Q8paQJtLqhs

Ansonsten wechselt die Musik, die ich dazu höre, je nach Stimmung. Rocksongs der 80er, Rockballaden (die besten Balladen stammen von Metalbands 😀 ), die alten Alben von Bon Jovi. Gern höre ich auch Alben von unbekanntere Rockbands. Grand Magus - Iron Will lief z.B. öfter mal

Zitat: Ute Bareiss

Kommen wir aber jetzt zu den beiden Thrillern, um die sich unsere Blogtour drehen wird und den interessanten Schauplätzen von diesen. Die Fotos zu diesen hat mir freundlicherweise die Autorin zur Verfügung gestell, genauso wie spoilerfreie Zitate zu den jeweiligen Orten.

Roter Ozean: Im Fahrwasser der Macht

»Ein extrem spannender Wettlauf um Leben und Tod.«

Kölner Rundschau.

»Fesselnd und spannend bis zum Schluss.«

Divemaster Magazin.

»Sehr lebendig und spannungsreich.«

Cannstatter Zeitung

Ein Feuerball erhellt das Tyrrhenische Meer. Aus den Trümmern der explodierten Motorjacht rettet der Meeresbiologe Alex einen Verletzten. Damit beginnt ein Kampf ums Überleben. Denn der Gerettete Sergio ist Journalist und besitzt brisantes Recherchematerial zu einem Mord in den höchsten Politkreisen Italiens. Alex gerät in einen Strudel aus Macht und Intrigen – bis er selbst von Polizei und skrupellosen Verbrechern verfolgt wird.. Es bleibt nur ein Ausweg:

Der Gejagte muss selbst zum Jäger werden.

 

Die Schauplätze von Roter Ozean:

Rom

Rom, die ewige Stadt ist einer der Schauplätze im Thriller Roter Ozean. Rom heißt eigentlich amtlich Rom Capitale und ist mit etwa 3 Milionen Einwohnern m Stadtgebiet, bzw. ca. 4 Millionen Einwohnern in der Agglomeration nicht nur die Hauptstadt Italiens, sondern auch die größte Stadt Italiens.

<< An die marmorne Verandabrüstung gelehnt ließ er seine Blicke über die Ewige Stadt schweifen. Wie viele bedeutende Männer hatten hier bereits regiert und Geschichte geschrieben? Ein zufriedenes Lächeln überzog sein Gesicht. Er würde es ihnen gleichtun. >>

<< Fara liebte es, durch Rom zu fahren. Im Fond auf den weißen Lederpolstern sitzend, klimatisiert, durch die dunklen Scheiben vor den neugierigen Blicken geschützt, beobachtete sie die alten Kulissen der Ewigen Stadt, die so viel zu erzählen hätten, wenn sie denn eine Stimme gehabt hätten. Vor den Fenstern bleichte Wäsche an Leinen gehängt in der Sonne aus. Doch am meisten faszinierten sie die Menschen, die über die Straßen hasteten. Alle hatten sie eine Aufgabe und ein Ziel im Leben. Neidisch starrten sie die protzige Limousine an und wussten nicht, dass Fara sie manchmal beneidete, weil sie alle zu wissen schienen, wohin ihr Weg sie führte. >>

<< Das alte Haus am Tiber, über den dicken Quadern, die vor Überschwemmungen schützen sollten, strahlte einen eigenen Charme aus. >>

 

 

Das Wrack der Pecorella

Das Wrack der Pecorella liegt vor Porto Vecchio (Korsika), bei Rom.

<< Die Konturen der Pecorella schälten sich aus der Schwärze des Meeres. Ein angenehmes Kribbeln lief Alex den Rücken hinauf, als das gesunkene Schiff immer größer wurde, fast bedrohlich auf ihn zukam. >>

<< Gespenstisch huschte der Strahl ihrer Tauchlampen über das Wrack, das aufrecht auf dem Grund stand. >>

 

 

 

 

Bonifacio

Die Hafenstadt Bonifacio liegt an der südlichen Spitze der französischen Mittelmeerinsel Korsika. Zudem gab sie der Meerenge Bonifacio zwischen Korsika und der Insel Sardinen ihren Namen.

<< Die Steilwände der Kreidefelsen erstrahlten im hellen Licht. Der Aufenthalt in Bonifacio, in seinen Augen eine der schönsten Städte der Welt, war zu solch einem Desaster ausgeartet. >>

<< Wie jedes Mal, wenn er hierherkam, fesselte ihn der Blick auf die mittelalterliche Festungsstadt, deren antike Häuser sich hoch oben auf der kalkweißen Steilküste eng aneinanderdrückten und kaum Platz für die verwinkelten Gässchen dazwischen freiließen. >>

<< Majestätisch erhoben sich die weißen Kreidefelsen der Südwest-Seite von Korsika in den stahlblauen Himmel. Die Wellen donnerten gegen die Steilküste und ließen die Brandung meterhoch spritzen. Die Häuser der mittelalterlichen Oberstadt von Bonifacio standen dicht gedrängt am Abgrund, als wollten sie sich gegenseitig stützen, um nicht jeden Moment in die Tiefe zu stürzen. >>

 

Lavezzi Inseln

Aus etwa 100 kleinen Inseln und Felsenriffen bestehen die Lavezzi Inseln. Sie liegen zwischen Korsika und Sardinien in der Straße von Bonfiacio.

<< Der Ausblick von oben war überwältigend. Die Luft war klar, der Mistral hatte sie gereinigt, und er konnte weit über die Straße von Bonifacio hinwegblicken. Das Blau des Meeres wurde durch einige Sprenkel Grau und Grün der Inselgruppen der Lavezzis und des Maddalena Archipels unterbrochen, die aussahen, als hätte sie jemand zufällig hingeworfen. >>

<< ... sie lagen jedoch ruhig und sicher in der Cala Lazarina auf der Île de Lavezzi.

Die Wellen brandeten gegen die Granitfelsen, die die ge-schützte Bucht umgaben, und ließen die Gischt meterhoch spritzen, doch im Inneren leuchteten türkisfarbenes Wasser und puderweißer Sand hell in der Sonne auf. In Verbindung mit den monumentalen runden Vulkangesteinsformationen, die über die gesamte Insel verteilt waren, gab es dem Ganzen ein Ambiente wie in den fernen Seychellen. >>

<< Hart am Wind segelnd hatten sie bald die Île Lavezzi erreicht. Die enge Einfahrt in die Bucht war knifflig gewesen. Haushohe, sich brechende Wellenberge hatten die Escape teilweise um Meter versetzt, während das fauchende Meer gierig nach ihnen griff.

Mahnend hatte sich die obeliskförmige Gedenksäule der Semillante gen Himmel erhoben, als wolle sie sie warnen, nicht das Schicksal dieses Kriegsschiffes zu teilen, auf dem im Februar 1855 siebenhundertundzwei Menschen ihr Leben verloren hatten, als die Fregatte in einem Sturm auf die Felsen vor den Lavezzi-Inseln aufgelaufen war. >>

<< Nachdenklich betrachtete Alex die quaderförmigen Grab-steine und Steinkreuze, die auf dem Friedhof der Île Lavezzi zum Andenken an die ertrunkene Besatzung der Semillante standen. Weiße Lilien beugten sich in den Windböen über die Gräber. Einzig der Kapitän konnte anhand einer schon länger bestehenden Verkrüppelung an seinem Bein identifiziert werden, der Rest waren namenlose Tote, die

hier zu seinen Füßen begraben lagen. Wie schnell doch das Leben enden konnte. Fröstelnd verschränkte Alex die Arme vor seiner Brust. >>

<< Das scharfkantige Gras, das den sandigen Pfad umsäumte, stach in seine nackten Füße, als er die verschlungenen Wege quer durch die Granitfelsformationen zur Inselmitte lief. Vereinzelte Dornen von Disteln bohrten sich in seine Sohlen, doch er hielt nur kurz an, um sie zu entfernen, bevor er weiterlief.

Die tief stehende Sonne malte Schatten an die bizarr geformten Felsenhügel. Gesichter, grimmige Gesichter blickten ihn an. Die Löcher in den Felswänden waren Augen, die all seine Schritte verfolgten. >>

<< Er lief weiter bis zu der unter Touristen beliebten Granit-formation, deren Kontur ihr das Aussehen eines Elefanten verlieh.

In Thailand hieß es, ein Elefant bringe Glück. Alex atme-te tief durch und fixierte den Elefanten, versuchte, das Gefühl hervorzurufen, dass alles gut werden würde. Eine unbestimmte Bedrohung lastete auf ihm, als trüge er einen dieser Granitblöcke auf den Schultern. >>

Weißes Gold: Im Sog der Gier

*** Ein packender Thriller mit hochbrisantem Thema ***

Weisses Gold: Im Sog der Gier! Ein Alex-Martin-Thriller (Band 2).

Der Schwarzmarkt für Elfenbein boomt!

Meeresbiologe Alex Martin stößt bei seiner Arbeit für die Naturschutzbehörde in Thailand auf Schmuggler. Dadurch gerät er ins Fadenkreuz einer mächtigen Organisation. Mit seinem Freund, dem thailändischen Ermittler Jaidee, begibt sich Alex auf die Spur des weißen Goldes. Sie führt von den afrikanischen Savannen durch das Rotlicht-Milieu Phukets bis in die obersten chinesischen Geschäftsetagen. Immer tiefer dringen Alex und Jaidee in den Sumpf des organisierten Verbrechens vor.

Dabei machen sie eine grausame Entdeckung.

 

Die Schauplätze von Weisses Gold:

Als erstes besuchen wir nun die Schauplätze in Thailand:

Fischerboote:

 

<< Mehrere Fischerboote lagen im Päckchen vertäut aneinander an. Wie einfach wäre es, dort irgendwelche Schmuggelware auszutauschen, schoss es Alex durch den Kopf. >>

Weichkorallen:

 

<< Die Hänge waren über und über mit pink-, orange- und dunkellilafarbenen Weichkorallen überwachsen, ein maritimer Garten. >>

<< So flauschig diese bunten, kleinen Büsche aussahen, so heimtückisch waren sie, mit nadelähnlichen Dornen, die sich ins Fleisch bohrten und so fein waren, dass sie kaum entfernt werden konnten. >>

Big Buddha und goldene Mönche (Phuket):

 

<< „Der Big Buddha ist nicht groß, er ist riesig“, stieß Kim hervor, kaum, dass sie die Tür des Minibusses geöffnet hatte.

„Mir haben die goldenen Mönche ganz gut gefallen ...“ >>

Tempel:

<< Sie mischten sich unter die Touristen und lauschten Bruch-stücken einer englischen Führung, die über die Geschichte des Tempels berichtete. Durch einen Seitenausgang kamen sie zu einem weiteren Gebäude mit weißen Säulen, das ebenso prunkvoll mit Drachen und Elefantenhäuptern verziert war. Die goldenen Köpfe und mit Glasmosaik verzierten Körper blitzten hell im Sonnenlicht. >>

<< So langsam konnte er die Panik nicht mehr unterdrücken. Jaidee war im Tempel gewesen! >>

<< Hätte er es verhindern können, wenn er nicht von dem Tempel erzählt hätte? >>

<< „Die letzte Übergabe fand im Tempel statt. Das ist aber nicht Usus?“ >>

Markt:

<< Ungefähr dreizehn war er gewesen, sein richtiges Alter kannte er nicht. Ein dürrer Junge, immer hungrig, der sich mit Gelegenheitsarbeiten und Diebstählen über Wasser hielt. Lebens-mittel stibitzte er auf dem Markt, oder er aß, was irgendwo übrig blieb. >>

<< Immer wieder zog ihm der Duft von gegrilltem Huhn oder Kalmar in die Nase. In Garküchen brutzelten verschiedene Gemüsesorten am Straßenrand. Sein Magen begann zu knurren. >>

Roller:

<< Das Gespräch hatte Alex aufgewühlt, das Lachen fiel ihm schwer. Als er die Ausgangstür aufdrückte, saugten die dampfende Luft und der Verkehrslärm sie unverzüglich auf. >>

<< Es war ein Slalom um Roller, manche mit Beiwagen, Minibussen, Autos, LKWs und manchmal wurde es verdammt eng. >>

<< Er band nur die nackenlangen blonden Haare zusammen und ließ sich den abgasgeschwängerten Fahrtwind kühlend um den Kopf wehen, als er Jaidees Roller durch den dichten Verkehr von Chalong in Richtung Südwesten folgte. Obwohl es Abend war, hatte der Verkehr noch nicht nachgelassen, eine dichte Smogwolke hing über der Stadt. In Schlangenlinien kämpften sie sich mit den anderen Zweirädern zwischen den zahllosen Autos hindurch. Glücklicherweise wurde der Verkehr außer-halb der Stadt lichter und Alex konnte endlich Gas geben. Er überholte eine vierköpfige Familie, die sich auf einen kleinen Roller drängte, und zog auch an Jaidee vorbei. >>

<< Unbemerkt konnte er den Busschlüssel zurückbringen und sich auf den gemieteten Roller schwingen. Einfach nur raus. Weg. Ziellos fuhr er durch den nächtlichen Verkehr. >>

<< Auch wenn er bislang keinen Linksverkehr gewohnt war, hatte er sich schnell an die thailändische Fahrweise – einfach losfahren – und den chaotischen Verkehr gewöhnt. Wahrscheinlich hatte er auch aufgrund seiner zurückliegenden Rennfahrerzeit keine Berührungsängste. >>

Elefanten und Elfenbein

Beides ist in weißes Gold ein sehr wichtigs Thema und damit auch Afrika. Doch nicht nur dieses Land hat etwas mit dem Elfenbein zu tun. China als Hauptumschlagplatz spielt auch eine wichtige Rolle im Thriller.

<< Sein Reich empfing ihn und unverzüglich wuchs die Erregung, als er an den Regalen ent-langschritt und sich der Pracht seiner Schätze erfreute. Er strich über das glatte Material. Elfenbein – das weiße Gold, das reinste aller Materialien. Die Gabe Buddhas, die dazu bestimmt gewesen war, ihm sein Glück zu schenken. Er nahm sich einen Moment, die Wärme in sich auszukosten, bevor er sich voller Zufriedenheit aufmachte.

Es war an der Zeit für seinen neuen Schatz.>>

<< Erst nach einer Weile sprach er wieder, malte abwesend Kringel auf den Resopaltisch: „Wusstest du, dass Elefanten in unserem Land als heilig erachtet werden? Thailand bedeutet ‚Das Land des weißen Elefanten‘. Manche sagen sogar, dass Thailand die Form eines Elefantenkopfs hätte.“ >>

<< Die Löwen mussten schon im Gebüsch verschwunden sein, dafür sahen sie etwas anderes: Majestätisch stand er da, ihr alter Elefantenbulle, mitten auf dem Weg, als wolle er ihnen signalisieren, dass die Savanne ihm allein gehöre. Den Kopf stolz erhoben, die Stoßzähne weit nach vorn gereckt. Sie funkelten in der Morgensonne. >>

<< Der Elefantenbulle lag auf der Seite niedergestreckt, die Haut spannte über seinem ausgemergelten Körper. Neben seinem Rüssel gähnten große Löcher – die Stoßzähne waren verschwunden. Längs über die Seite klafften riesige Spalten, wo Stücke seiner Haut herausgeschnitten worden waren. Es war ein regelrechtes Massaker. Wie stolz war er erst vor wenigen Tagen noch dagestanden! Der Anblick schnürte ihr das Herz zusammen. >>

<< Er setzte sich an seinen Schreibtisch, öffnete eine Dose Bier und den Laptop und machte sich daran, über Elfenbein und Elefanten-Wilderei zu recherchieren. Er war schon einiges an Bildmaterial gewohnt, doch die Fotos der abgeschlachteten Elefanten, die nur für ihre Stoßzähne das Leben lassen mussten, drehten ihm trotzdem den Magen um.

Afrika erlebte die schlimmste Wildereikrise seit Jahrzehn-ten, die Elefantenpopulation allein in Tansania war um sechzig Prozent geschrumpft. Die Abschlachtungen gingen in die Zehntausende. Das waren Zahlen, über die er gar nicht nachdenken wollte. Ungestüm zerdrückte er seine leere Bierdose, warf sie im hohen Bogen in den Mülleimer und öffnete mit einem lauten Knacken die nächste. >>

<< Auch einige Elfenbeinschnitzereien waren zu finden. Unter anderem eine Marienstatue, die das Jesuskind auf dem Arm hielt, mit aufwändigen Details – jede Falte im Kleid war einzeln hervorgehoben, selbst die winzigen Fingernägel des Kleinen waren deutlich zu erkennen. Das meiste war echtes asiatisches Kunsthandwerk. Reliefs von Miniaturdörfern mit detailgetreuen Pagoden und Büschen, in denen jedes Blatt, jede Blüte herausgearbeitet war. Hier war wirklich Millimeterarbeit geleistet worden. Technisch hervorragend gearbeitet. Wäre es nicht der Werkstoff, der ihm sofort wieder die Bilder der abgeschlachteten Elefanten vor Auge brachte, seine Ehrfurcht wäre ungebrochen gewesen. >>

<< Und jeden Morgen vor Sonnenaufgang war er pünktlich zur Stelle, um die Schaufenster zu putzen. Blitzen und blinken mussten sie, um die auf rotem Samt schimmernden Kunstwerke aus Elfenbein zur Geltung zu bringen, die Meister Liú geschickt mit Deckenstrahlern in Szene zu setzen wusste. Es gab Stoßzähne, über und über mit Ornamenten verziert, welche kunstvoll in das edle Material graviert waren. >>

<< "Im Inneren der Pagode herrschte Stille. Sein Reich empfing ihn und unverzüglich wuchs die Erregung, als er an den Regalen entlangschritt und sich der Pracht seiner Schätze erfreute." >>

<< „Okay. Wir suchen also nur ein schlossähnliches Haus in China, das eine Pagode auf dem Grundstück hat. Und eine Grube. Nichts leichter als das!“, kommentierte Alex sarkastisch. >>

<< Von außen hatte die mit Ziegelsteinen in Holzbauweise erschaffene Pagode, trotz der kunstvollen Verzierungen mit Drachen, Löwen, Lotusblüten und zahlreichen Buddhafiguren, eher schlicht gewirkt. Doch der achteckige Raum war palast-ähnlich ausgekleidet, dominiert von einer riesigen goldenen Glücksbuddha-Statue direkt gegenüber dem Eingang. >>

 

Damit sind wir auch schon am Ende unserer Reise durch "Roter Ozean" und Weißes Gold" angelangt. Morgen geht es dann mit dem Thema "Elefantenwilderei" bei Yvonne - https://einanfangundkeinende.wordpress.com/ weiter. Wenn Du möchtest, kannst Du noch bei unserem Gewinnspiel mitmachen und eines der tollen Überraschungspakete gewinnen. Ich hoffe, dass ich Dich neugierig auf die Bücher, die Autorin und unsere Blogtour machen konnte und wir uns morgen bei der nächsten Station wiedersehen werden. Vielen Dank an Ute Bareiss für die wundervollen Fotos und Informationen.

 

Gewinne:

Preise

3 x 1 Überraschungspaket

 

Teilnahmebedingungen:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
  • Das Gewinnspiel endet am 26.2.2017 um 23:59 Uhr.

 

Deine Aufgabe:

Beantworte bitte als Kommentar: An welche Orte soll es den Meeresbiologen Alex noch verschlagen und wieso? Was kannst Du Dir als weitere Schauplätze vorstellen? Und was würdest Du gerne die Autorin alles fragen, wenn Du könntest?

 

Blogtourfahrplan und Themen:

 

:) :( :-/ :-* :-O X( :7 :-c ~X(

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    Danke erst einmal für den noch sehr ausführlichen Beitrag zum Start der heutigen Blogtour.

    Alex könnte wenn es nach mir ginge ...auch mal auf eine einsame Insel verschlagen werden...gerne als Ergebnis eines möglichen Schiffsunglückes....oder einfach auch mal nach Deutschland....Nordsee oder Ostsee..sicherlich auch mal eine spannende Situation. Oder?

    Gerne für ich die Autorin mal fragen, ob sie wirklich alle Orte ihrer Romane schon mal selber bereist hat?
    Und ob sie dabei einen absoluten Lieblingsplatz entdeckt hat, den sie immer wieder gerne aufsucht.

    So das war mein, persönlicher Beitrag zur heutigen Blogtourstart.

    LG..Karin..

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    Antworten
    1. Vielen lieben Dank, Karin, für deine so fleißige Beteiligung! :))
      Alex auf einer einsamen Insel klingt auch gut - nach Deutschland ist sogar tatsächlich auch geplant.
      In Band 3 verbringt er dort zumindest eine kurze Zeit :-))
      Ich habe tatsächlich die meisten Orte selbst bereist (China fehlt mir noch und Afrika werde ich - nach der spannenden Recherche zu "Weißes Gold" diesen Juni nochmals ausgiebiger besuchen.

      Die Welt hat so viele wunderschöne Ecken - einen Lieblingsplatz herauszusuchen ist schwierig :-))

      Thailand - der Hauptschauplatz von "Weißes Gold" ist einer meiner Lieblingsplätze und da werde ich sicherlich noch mal hinfahren auf unserer nächsten Weltumsegelung. Darauf freue ich mich!
      Ebenso ist das Gebiet von "Roter Ozean" (die Straße von Bonifacio mit Sardinien/Korsika) einer meiner Lieblingsecken in der Welt (deshalb waren wir letzten Sommer nochmals länger dort) und die Windward Islands in der Karibik, wo ich momentan bin, gehören zu meinen Favoriten. St. Vincent & the Grenadines sind für mich ein echtes Highlight :)

      Danke für deine spannenden Fragen und liebe Grüße an dich! <3

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  2. Nach Kanada sollte es sie verschlagen, weil es dort so unglaublich schön ist.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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    Antworten
    1. Danke auch dir, Daniela! <3
      Kanada ist tatsächlich wunderschön, das haben wir auch schon mit dem Schiff bereist. Tatsächlich hätte ich dort auch schon einen Plot im Kopf - mal sehen, ob es Alex mal dorthin verschlägt! :-))

      Danke für deine tolle Beteiligung! :)

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  3. Hallo und vielen Dank für diesen schönen Auftakt zur Blogtour!

    Als weitere Schauplätze könnte ich mir sehr gut folgende Orte vorstellen:

    - Sizilien
    - Sardinien
    - Costa Rica
    - das Rote Meer (würde irgendwie passen)

    Die Autorin würde ich fragen, ob es ein Ereignis in ihrem Leben gab, das sie zum Schreiben gebracht hat.

    Liebe Grüße
    Katja

    kavo0003[at]web.de

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    Antworten
    1. Liebe Katja, auch dir vielen lieben Dank für deine rege Beteiligung und die spannenden Fragen <3
      Sardinien ist einer der Schauplätze von "Roter Ozean". Sizilien bietet natürlich auch immer einen spannenden Hintergrund, das stimmt!
      Costa Rica hatte ich aktuell noch nicht in Planung - wobei "Die Schatzinsel" (= Cocos Island) ja auch viel Potential bietet. Mal sehen!
      Aber das "Rote Meer" sei mir Befehl :-)))
      Dort spielt Band 3 :)

      In meinem Kopf habe ich mir seit ich denken kann Geschichten zusammengesponnen. Mein erstes "Buch" schrieb ich mit 14 (das leider im Müll gelandet ist). Dann gab es ein paar Jahre (schreiberische) Funkstille. Genau an meinem 30. Geburtstag kam in mir auf einmal der dringende Wunsch auf, ein Buch zuschreiben. Und seitdem bin ich eigentlich dran :)

      Ganz lieben Dank für deine tolle Beiteiligung! :)

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  4. Hallo Babs,
    danke für deinen tollen Beitrag.
    Als weitere Orte könnte ich mir gut Ägyptens Unterwasserwelt vorstellen, welche ich wunderschön finde.
    Vielleicht aber auch mal die Lochs in Schottland, vielleicht wird man fündig in Loch Ness :-).
    Mich würde interessieren, wann und womit sie mit dem Lesen begonnen hat.
    Ganz liebe Grüße,
    Anni

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    Antworten
    1. Vielen lieben Dank, Richanni, für deine tolle Beteiligung!
      Ägyptens Unterwasserwelt spielt im nächsten Band eine große Rolle, bzw. auch Sudan (der meiner Meinung nach noch schöner ist als Ägypten, weil es dort kaum Tourismus gibt). Den "Wunsch" kann ich dir also erfüllen :-))
      Schottland fehlt noch auf meiner Liste, ist aber schon lange ein Traum von mir, mal dorthin zu reisen! Wer weiß, vielleicht werde ich dann inspiriert? :-))

      Bei uns sind alle Leseratten in der Familie. Mit dem Lesen habe ich schon vor der Schule angefangen, mit 5-6 Jahren. So vereinzelte Kleinigkeiten. Mein erstes Buch in Schreibschrift, das ist gelesen hatte, war "Bibimaus und die grünen Äpfel" (Hermine Seidl, Gunda Ott) :-))
      Eines der ersten Bücher, die ich zuerst vorgelesen bekommen und dann selbst gelesen habe, und das mir ganz fest in Erinnerung geblieben ist, ist "Peterchens Mondfahrt" (Gerdt von Bassewitz). Ein wundervolles Buch :)

      Danke für deine spannende Frage, die gerade schöne Erinnerungen weckt! <3

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  5. Vielen lieben Dank für den wundervollen Einstieg in die Blogtour! Eine sehr schöne Reise durch die Bücher!
    Ein herzliches Dankeschön auch an die Kommentatoren und eure Beteiligung - die Fragen beantworte ich natürlich sehr gern :-)))
    (Ich habe damit nur extra bis zum Ende gewartet :))

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